Bonhoeffer
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Noch einer, der darauf achtete, den eigenen Verstand und vor
allem den seiner Schäfchen im Zaum zu halten und sich dafür
einem stets neu erdachten wetterwendischen Gott anzudienen.
Die Biografie enthält viel arrangierte Bibelkunde und zeigt
einen Pfaffen aus einer frömmlerisch verkorksten Epoche, der
dank seines elastischen Glaubens alle möglichen Wendungen /
Irrungen geradebog und Fehldeutungen als «richtig» verkaufte.
Nun wird er von der Kirche als Märtyrer-Legende ausgestellt.
RIP.
Ein deutsches Leben
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Ein Erziehungs-Schinken der üblen Art. Die Herausgeber warteten
offenbar den Tod der so verquer dargestellten Stenotypistin ab.
Schon ihre Pose auf dem Buchdeckel zeugt nicht von Billigung.
Die Zeitzeugin, die zuletzt für Grössen wie Goebbels tippte, liegt
zur offiziellen Historiographie ziemlich quer. Deshalb wurde in den
Medien mit «Goebbels Sekretärin hat nichts gewusst» getitelt,
obwohl sich ein solcher Schluss aus ihren Aussagen (soweit unge-
filtert) kaum ergibt. Schade um die tendenziöse Schreibe.
Das Buch basiert im Übrigen auf Fernseh-Wissen und ist für Dum-
mys gedacht. Alle, die in der Neuzeit noch bei Verstand sind, wer-
den generell als «Rechtspopulisten» auf einen Nenner gebracht.
Der Erkenntnisgewinn aus diesem Beitrag neigt zwar gegen Null,
trägt aber imposant zur Aufdeckung angewandter Verfremdungs-
und Verdummungs-Praktiken des ‘Holocaust’-Literaturbetriebs hin.
Bin ich ein Mörder?
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Mit den 1943 abgeschlossenen, aber erst 1997 aufge-
legten Memoiren von Calel Perechodnik, einem Rechts-
zionisten, von Beruf Ingenieur, liegt der Bericht eines
Juden vor, der selbst Teil der Mordmaschinerie wurde.
Es könnte auch nur ein weiterer Anlauf von Yad Vashem
sein, die Gräuel mal von dieser Seite zu plausibilisieren.
Hitler und Stalin - parallele Leben
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Eine reichhaltige und umfassende Abhandlung zu
diversen Etappen vor, während und nach dem Krieg,
mit spezieller Sicht auf die beiden Hauptdarsteller.
Allein schon die Bildlegenden sind von hoher Relevanz.
Wer sich diesen Lesestoff vornimmt, kann viel
Literatur mit ähnlichen Bezügen zur Seite legen.
Auch Stalins «Kollektivierung» der sowjetischen Landwirt-
schaft (auch in der Ukraine) mit Millionen Verhungerten
und sonstigen Todesopfern seiner Politik wird aufgezeigt.
Die braunen Jahre in Wien
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Der Krieg aus Wiener Sicht und was sich im ‘Zentrum
Österreichs’ von 1938-1945 alles tat.
Zum Lesen sind es etwas lange Zeilen – echte Heim-
weh-)Wiener nutzen den Lesestoff aus gesammelten
und recherchierten Vorgängen und Vorfällen gleich-
wohl. Das Werk strotzt nur so vor Internas.

