Wer war Wer im 3. Reich
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Ein Querschnitt mit Porträts und Kurz-Biographien von rund
400 Persönlichkeiten in alphabetischer Reihenfolge aus der
Zeit des 3. Reiches, mit Angaben zu sozialer Herkunft und
Geburtsort.
Der geschichtliche Duktus verharrt streng auf den amtlich
zulässigen Überlieferungen und weist einzelnen Probanden
sogar exakte Zahlen an begangenen Morden zu. Selbst ein
«Vergasungsspezialist» (vgl. S. 294) findet Erwähnung,
mit dem Makel allerdings, dass dieser schon 1944 starb.
Das Kaleidoskop erschien 1983 und hat schon zwecks
Komplettierung der Lebensläufe eine Neuauflage verdient.
Otto Skorzeny - Seine Kommandounternehmen
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Erinnerungen von vorderster Front mit political incorrecten£
Bewertungen – Der gebürtige Wiener Otto Skorzeny schildert
u.a., wie er, nach 2½-jähriger Gefangenschaft dank US-Anwälten
knapp einem Todesurteil entkam.
Die Deutschen in der Schweiz
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Wie deutsch ist die Schweiz?
Sehr…
Wie die deutschen Zuwanderer die Schweiz schon vor
dem 1. Weltkrieg prägten – gleichsam ein Leitbild
durch die Schweizer Geschichte des 19. Jahrhunderts.
Der 2. Weltkrieg in Dokumenten
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Diese Sammlung an bedeutsamen Dokumenten zum 2. Weltkrieg
erschien 1960 in getippter Textform – eine grandiose Fleissarbeit.
Wohl um Druckkosten zu sparen, wurden die Zeilen sehr eng
gesetzt, wie hier an eingeschobenen Original-Ausschnitten
erkennbar.
Es wird u.a. berichtet, wie im bombardierten Heilbronn Menschen
auf der Strasse zu Aschehäufchen verglühten (vgl. S. 429).
Zu Dresden werden unter Bezug auf Unterlagen des US-State Depart-
ments rund 250'000 Opfer genannt. Noch Ende 1946 wurden
1,9 Millionen deutsche Kriegsgefangene zurückerwartet (vgl. S. 396).
Letzte Tage in Ostpreussen
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Hier fliessen gewichtige Ergänzungen zur Geschichtsschreibung ein.
Thema: Wie die Zivilbevölkerung in Ostpreussen am Ende des Krieges
unter russischer Besatzung geschunden und hingemordet wurde.
Kommentar auf S. 324:
«Noch nie machten sich so viele Frauen alt und hässlich wie damals».
Kann für den Schulunterricht (als Ausgleich zu den Zwangsbesuchen
von dem Heimatschutz unterstellten Alt-KZs) empfohlen werden.
Besonders verstörende Lesestellen vorher evtl. abdecken.

