KZ Buchenwald 1937-1945
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Ausstellungsmacher und Künstler schaffen auch hier eine
Kulisse, die sogar Holocaust-Geblendete auf die Palme bringt.
Fehlende Facts wurden herbeigezeichnet, Leichname für das Foto-
album durch Puppen ersetzt und Gruppenbilder z.B. auf den
S. 83+112 so aufgeblasen, da steigt jede Weitwinkel-Kamera aus.
Am lockersten wird auf den S. 121-124 der angebliche Mord
an 8'475 russischen Kriegsgefangenen mit einer «Genickschuss-
anlage» skizziert, nach dem Motto «Jede Minute eine Leiche».
Auf den S. 268-292 werden fast 1000 Buchenwald-Unikate mit
exakten Vermassungen aufgelistet, als stünden sie als Holocaust-
Devotionalien zum Verkauf.
Ohne die real begangenen Tötungen ist aber kaum ein Unter-
schied auszumachen zu den schlimmsten Erziehungsanstalten
in der Nachkriegszeit. Mit jugendlichen Neuzeit-Häftlingen lässt
sich jedoch nicht so leicht und lukrativ Geschichte schreiben.
Die Lagerleiter wussten schon damals darum, dass sich unter den
Gefangenen eine robuste Hierarchie einschleicht. Davon profitiert
auch heute noch jede Zwangseinrichtung, wo sich Narren geschützt
zu Bestien entfalten können. Die Schikanen und Grausamkeiten
wurden den Häftlingen allermeist durch ihresgleichen zugefügt.
Der 20. Juli 1944 - Steinbach
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Für die Helden des 20. Juli 1944 gab es die Judenverfolgung
nur in einer «rückblickenden Betrachtung» – sozusagen post
mortem.
Zitat von S. 35 oben:
«Unbestreitbar ist: Die Verfolgung der Juden war kein zentrales
Motiv des Widerstands – auch in dieser Hinsicht waren militäri-
sche und bürgerlich-oppositionelle Regimegegner Kinder ihrer Zeit»
Dadurch bleiben die Motive für den alliiert hochgespielten,
obwohl misslungenen Attentatsversuch weiterhin im Dunkeln.
Auch diese Publikation von 2004 macht sie nicht plausibler.
87 Elitesoldaten gegen Hitler
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Kriegerisches Nachtreten in süffigem Krimistil.
Wofür / wogegen sie kämpften, bleibt sekundär.
Die schlüssige Karriere vom jüdischen Soldaten
zum Schriftsteller, ganz ohne Ghostwriter.
Claus Schenk Graf von Stauffenberg
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Klitter oder Kleister? Stauffenberg kommt hier nur als Projektions-
fläche für falsche Behauptungen vor. So soll er z.B. schon 1942 von
Massenmorden an Juden erfahren haben – dass ihn dies mehr als
nur juckte, kann weder dokumentiert noch hingebogen werden.
Zu Beginn wird dem Leser erstmal die Werdung eines unerreichten
Edelmanns gereicht. Schon auf Seite 140 steht der Mitläufer mit da-
mals 26 Jahren für seine eigene Büste Modell – in SA-Uniform.
Dabei wich der Mann – auch er durchaus mit Fehl und Tadel – z.B.
der Gross- und Kleinschreibung noch so gerne aus. Umzingelt
von würgender Anspruchshaltung seines Standes misslingt ihm
das Attentat gründlich. Die Pein dazu könnte nicht grösser sein.
Um den «Widerstand» hinterher als glaubwürdig zu erläutern, wird
die Legende vom «Attentäter» noch immer stramm hochgefahren,
werden die Tatsachen – analog zum ebenfalls aufgesetzten Schweizer
«Nationalhelden Paul Grüninger» – ins bare Gegenteil verkehrt.
https://ulis-buecherecke.ch/pdf_infos_zur_schweiz/paul_grueninger_held_oder_korrupt.pdf
Der Krieg im Dunkeln
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Zur Geschichte der deutschen und russischen Geheimdienste.
Hier wurden (bis 1985) unzugängliche Aktenbestände erschlos-
sen und ausgewertet und manche populäre Legende gelöscht.
So war der Überfall («Barbarosse») den Russen dank effizien-
ter Spionage schon im Voraus bekannt. Viele Aktivitäten
spielten in der Schweiz – ihr Name wird 243 Mal genannt.

