Die Massenpsychologie des Faschismus
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Schon Anfang 30er-Jahre fragte Wilhelm
Reich etwa «Wie ist das Geschlechtsleben
der Jugend in den Arbeitsdienstlagern?»
und erstellte gründliche Analysen zum
Thema der durch Mystik und Religion
verdrängten Sexualität.
Unter Einbezug der Strömungen und Ein-
wirkungen der Ära des 2. Weltkriegs und
danach auf das Sexualverhalten von Jugend-
lichen und jungen Erwachsenen kam das
Buch 1971 neu heraus.
Darin finden sich u.a. ganz allgemein gehalte-
ne Kern- und Glaubenssätze, die besonders
auch der aktuellen Katastrophen-Politik gelten.
Mutige Menschen
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Eine irremachende Geschichtsversion / -aversion mit
Zielpublikum Kinder+Jugendliche. Darin wird tatsächlich
die Mär von blutgeilen (natürlich deutschen) Roboter-
Soldaten aufgetischt, die Kindern aus lauter Lust am
Töten in den Rücken geschossen hätten (vgl. u.a. S. 207).
Das kirchlich inspirierte Konvolut grenzt in seiner An-
sprache an unsere Jüngsten geradezu an Kindsmiss-
brauch, operiert ähnlich wie bei anderen Brutalo-Mär-
chen, in denen ein völlig überzeichnetes absolut Böses
(das ins Fegefeuer gehört) durch übermenschlich güti-
ge Gestalten, meist Christenmenschen besiegt wird
(hier wegen ihrer Flops aber zu Märtyrern werden).
Interessant auch die Vereinnahmung z.B. von Georg
Elser, der es nicht so mit der Kirche hatte.
Selbst die Avatare anstelle von realen Gesichtern
sind peinlich missglückt: Willy Brandt z.B. sieht aus
wie eine Transe. Das hat er nicht verdient.
Zürich während des 1. Weltkriegs
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Für Zürcher und Co-Zürcher in angrenzenden Kantonen ein
Plus+Genuss, wie hier mit Text+Bild Rückschau auf die Zeit
des Ersten Weltkriegs gehalten wird.
So wie die damalige Sachlage hier detailreich skizziert / gelüf-
tet wird, ist das Buch auch für viele Nichtzürcher interessant.
Der Konterrevolutionär
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Mit der Figur Waldemar Pabst wird hier praktisch
ein neues Kapitel aufgeschlagen. Pabst war Offizier
und Rüstungsfabrikant, beauftragte den Mord an
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und machte
sich zwecks Niederwerfung der revolutionären
Arbeiterschaft nach dem 1. Weltkrieg mit der Füh-
rungsriege der SPD gemein.
Papst war am Kapp-Putsch beteiligt, unter Hitler Wehr-
wirtschaftsführer und koordinierte die Rüstungsindu-
strie. Ab 1943 in der Schweiz lebend, stellte er interes-
sante Kontakte zu den Bundesbehörden her und hatte
u.a. die Auslagerung deutscher Waffenproduktionen in
die Schweiz, konkret in die Waffenfabrik Solothurn be-
sorgt, (vgl. u.a. ab S. 290). Wesentlich daran beteiligt
war auch der jüdische «Patronenkönig» Fritz Mandl.
Die Unsichtbaren
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Schon mal von einem «Jüdischen Fahndungsdienst» gehört?
Diese trugen sogar Schusswaffen auf sich, nachdem es bei
Verhaftungen ihresgleichen zu Widrigkeiten gekommen war.
Unbelehrbare Revisionisten wähnen hinter den «Unsichtba-
ren» fälschlich Millionen von Jud*/Jüdinnen, die angeblich
gar nicht umgekommen oder etwa «vergast» worden sind.
Dem ist aber nicht so, wie die jüdische Holocaust-Forschung
deutlich macht. Zwar ging die Wissenschaft beim Ernst-Zündel-
Prozess nicht darauf ein, zum Beweis der angeblich 6 Mio. jü-
dischen Todesopfer entsprechende Namenslisten vorzulegen.
Der Verzicht erfolgte aber nicht zuletzt aus Gründen der Pietät.

