Er war mein Chef
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Angaben zu diesem Buch
Aus dem Nachlass der von Hitler sehr geschätzten Sekretärin
Christine Schroeder. Ein Knüller, höchster Aufmerksamkeit
wert.
Danebst ‘korrigiert’ der Herausgeber die Berichte weiterer
Zeitgenossen aus Hitlers nächster Umgebung, die seither
in Buchform oder in Zeitschriften wie ‘Quick’ oder ‘Spiegel’
erschienen sind und entlarvt sie teils als ‘Märchen’ (vgl. u.a.
das auf S. 274 erwähnte Parallel-Pinkeln).
Über Ihren Chef wird hier – ganz im Widerspruch zur allein-
gültigen Dämonisierung – ein abgerundetes Bild eines anstän-
digen, um seine Bediensteten sehr besorgten und einfühlsa-
men Mannes gezeichnet, der einen manierlichen und gerade-
zu liebenswürdigen Umgang mit seinem Büropersonal und
den weiteren Bediensteten pflegte.
Ende und Anfang
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Angaben zu diesem Buch
Fotografiertes Elend mit Anekdoten rund um den
Wiederaufbau in Österreich, unter Einbezug bis
zum Aufstand der 68er und zu den 70er Jahren.
Bewegende Bilder zu den Heimkehrern, von ihren
Frauen und Müttern mit jedem eintreffenden Zug
sehnlichst erwartet, meistens doch nur erhofft.
Korrektur zum Thema Hunger: Den gab es erst NACH
dem 8. Mai 1945, von den Siegern herbeigeführt.
Um den Hunger in den ersten Nachkriegsjahren besser
zu überstehen, wurden zum Trost Vergleiche mit Biafra,
Korea oder Bangla Desh angestellt.
Ein Tagebuch aus Theresienstadt
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Hier werden zweierlei Lese-Publikum bedient: Romanleser mit dem
spannenden Text, historisch Interessierte mit den 268 Fussnoten dazu.
Das Tagebuch, das erst 62 Jahre nach dem letzten Eintrag erschien, hat
mutmasslich so viele Wendungen, Streichungen und Ergänzungen wie
dasjenige von Anne Frank erlebt. Denn:
Gerade die Unterhaltungsliteratur muss dem gültigen Zeitgeist folgen.
Es darf sogar gegendert werden, fand hier zum Glück aber nicht statt.
Das nachgereichte Tagebuch kann man unter diversen Aspekten lesen:
Mal ist es grauer Alltag, gewöhnlicher Zeitvertreib, dann wieder werden
Menschen erschossen und reicht es doch immer wieder zu einem Tee.
Albert Speer - Der Sklavenstaat
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Spannende Innenschau, die Albert Speer zugeschoben wird.
Er selber muss sogar als ‘Amt für Statistik’ herhalten und liefert
(1980) wie aus dem Hut gezaubert ein fabulöses Zahlenmeer.
Gerade die Null wurde offenbar sehr leichtfertig vergeben,
viele Zahlen wurden grosszügig / spendabel aufgenullt.
Wo nur nahm er die Zahlen z.B. zu den jüdischen Opfern her?
Jenes Kapitel lag ja nicht in seinem Wirkungs- und Sichtbereich
(vgl. ab S. 343).
In den Lagern hätten sich 100’000ende gleichzeitig befunden,
teils sollen sich – rein rechnerisch – 8 Leute und mehr einen
Quadratmeter Stehplatz geteilt haben.
Physiker*Innen wie z.B. ‘IM Erika’ wissen: Fiele einer, fallen
alle anderen ebenfalls um (Domino-Effekt). Das Buch bringt
das Vorstellungsvermögen der Leserschaft in Verlegenheit.
Tagebuch aus dem Russlandfeldzug 1942-44
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Unverfälschter Bericht eines Überlebenden von der
Ostfront, nahegehend, schnörkellos. Mit eindrücklichen
Zeichnungen der russischen Steppe, wo er überall war.
Hat er etwas unterschlagen? – z.B. «verbrannte Erde»?
Er zeichnet in Vielem ein anderes Bild und stellt sich damit
gegen das gültige Unumstössliche – dachte er «quer»?

