Geraubte Kindheit
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Angaben zu diesem Buch
Noch so ein Buch von jenen, die sich die Deutungshoheit
nehmen und zwischen zwei verlogenen Zeitungsausgaben
mal rasch noch ein solches Machwerk drucken, getastet von
Typistinnen mit fremder Muttersprache, was sich an den
vielen (hier korrigierten) Fallfehlern zeigt.
Positiv daran wäre allenfalls, dass endlich auch ein schwuler
Häftling zu Worte kommt – wenigstens fiktional.
Die Schrift erschien zuerst in Israel auf Englisch und 1993,
in subtil ausgeweiteter Prosa, auch auf Deutsch.
Jugendjahre in der Schweiz 1930-1950
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Angaben zu diesem Buch
Was bedeutete der Krieg für die Schweiz? Ein paar Promis
aus dem Kulturbetrieb, nicht oder noch nicht dienstpflichtig,
schildern ihre Eindrücke und Erlebnisse von damals.
Nun hat uns am 4. Januar 2021 eine Abmahnung des Friedrich
Reinhardt Verlags Basel erreicht, wonach Noëmi Wicki, Leiterin
Marketing/Kommunikation für dieses Buch keine Gratiswerbung
auf dieser Webseite wünscht.
Der Wunsch wurde nun mit der Entfernung des PDFs erfüllt.
Der Verlag publiziert Interessantes zur neuen Pädagogik
https://scholar.google.ch/scholar?q=reinhardt+verlag+team&hl=de&as_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart
Erinnerungen an das Kriegsende 1945
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Interessante Einblicke von Personen, welche die deutsche
Nachkriegsgeschichte wesentlich gestalteten (ausgenommen
Henry Kissinger als Weltverbrecher). Auch sie hatten teils nichts
von dem mitbekommen, was «den Deutschen» unter ihrer gütigen
Mithilfe pauschal angelastet wurde und noch immer wird.
Hitlers Schatten über Europa
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Alliierten-freundliche Nachzeichnung jener 12 Jahre,
für die damals noch ehrbare NZZ mit auffallend vielen
Stereotypen und geradezu gesuchten anti-deutschen
Zufalls-Aussagen zum Thema Auschwitz gewürzt.
Der totale Widerstand
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Diese Anleitungen wurden 1957 unter dem Eindruck des
besetzten Deutschland und seiner geraubten Fabriken,
Maschinen, Geräten und Infrastrukturbauten und der
Grausamkeiten der Besatzer erstellt, als Vorsorge für
den Fall einer besetzten Schweiz. Mit den legitimen Selbst-
hilfemassnahmen sollte es einem Besatzer oder einer
Verräterregierung möglichst schwer gemacht werden.
Als sowjetische Truppen den Aufstand in Ungarn nieder-
geschlagen hatten, wurde eine Invasion auch in der Schweiz
für durchausmöglich gehalten, weshalb der patriotische Autor
in seinem Werk u.a. vermerkte:
«Wenn wir schon leiden und sterben müssen, dann lieber
in der Heimat als in der Fremde. – Solange wir noch ein
Gewehr in der Hand tragen, schlägt uns kein fremder
‘Antreiber’. Solange noch einer von uns bewaffnet durch
die Wälder streift, ist die Freiheit noch nicht untergegangen.»
Und: «Es ist besser, stehend zu sterben als kniend zu leben».
Der heute zum humanen Ideal aufgelaufene Staat, in welchem
Selbstverteidigung etwas von gestern ist, hat unsere Waffen
zurecht eingezogen, zumal wir in der friedlichen NATO und in der
allzeit umsorgenden WHO wärmstens eingebunden sind. Somit
kommt dem Werk des Majors nur noch ein Liebhaberwert für
Sammler von altem Schrifttum zu, weshalb hier auch diesem Buch
die Reverenz erwiesen wird, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

