Kein Geschenk für den Führer
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Angaben zu diesem Buch
Der Autor wächst in einer Familie auf, wo gerade die
«schreibende Rechenmaschine» erfunden wird, auch
wenn es am Anfang nur eine «Additionsmaschine» ist.
Sein Leben steht im Banne von Erfindergeist und wirt-
schaftlichem Erfolg. Als Halbjude aus Wien landet er
schliesslich in Buchenwald, wo er aber wegen seines
technischen Vorwissens als Oberingenieur in der In-
dustrie eingesetzt wird und viele Vorrechte geniesst.
Seine Buchenwaldbeschreibungen sind sehr lesenswert.
Auch hält er mit seinem Privatleben nicht zurück.
Nach dem Krieg zieht er eine Fabrik im Fürstentum
Liechtenstein auf, wo ihm Seine Durchlaucht viele
Plus verspricht. Letztlich wird er als Betriebsleiter ab-
gesägt und die Fabrik an die Fa. Hilti verdealt.
Die Schleife in Stalins Bart
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Angaben zu diesem Buch
Dieses Buch kommt ohne Inhaltsverzeichnis aus,
ist aber so spannend geschrieben, dass man auch
ohne eine solche Orientierung durchkommt.
Die Abhandlung, wie eine 14-Jährige wegen ‘Beleidigung
der Roten Armee’ und wegen ‘Werwolftätigkeit’ zu 10 Jah-
ren sibirischer Zwangsarbeit verurteilt wird und wie sie
8 Jahre davon erlebt, erinnert an westliche Propaganda
über Russland. Die Adjektive sind sehr sorgfältig gewählt.
Je länger man liest, umso eher scheint der Stoff wie aus
verschiedenen Quellen zusammengebraut, worauf auch
einzelne Fallfehler deuten – hier aber bereits korrigiert.
Man kann sich aber auch täuschen, und die Geschichte
ist in allen Teilen wahr.
Kriegskind - eine Geschichte vom Überleben
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Angaben zu diesem Buch
Nebst anderen Deutschen haben auch hier einzelne
Gruppen ihr Glück in Australien gesucht, nachdem es
für sie z.B. wegen Erpressungsdruck («ich sorge sonst
dafür, dass Du ins KZ kommst…») in Deutschland
ungemütlich geworden ist.
Es geht um eine verquere Familiengeschichte mit ver-
verheimlichter Vaterschaft, die bis in die Neuzeit reicht.
Das Geheimnis um den «richtigen Vater» wird erst ge-
lüftet, nachdem einzelne Mitwisser schon gestorben
sind. Ein Buch mit starkem psychologischem Akzent.
Kampfplatz Deutschland
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Dieses Quellenmaterial aus den Moskauer Archiven bildet
das «Grosse Russland» sowie seine Vorhaben gegenüber
Deutschland ab. Das umfangreiche Zahlenmaterial lässt
tiefe Einblicke in diesen Halbkontinent seit den letzten
20er-Jahren zu.
Das Buch geht aber auch ausführlich auf die durch Zwangs-
kollektivierung» herbeigeführten Hungerkatastrophen von
1921/22 (ca. 5 Mio. Verhungerte) und 1932/33 (ca. 17 Mio.
Verhungerte, vgl. S. 287) ein, u.a. in der Ukraine.
Aktuell fragt sich nun, ob mit der von False Flag-Medien an-
gekündigten «Hungersnot» – was aber komplett gelogen ist –
die Ukrainer auf die Hungersnöte ihrer Vorfahren «getriggert»,
bzw. erinnert werden sollen, um so Angst und Schrecken
mit der Folge von Massenflucht zu erzeugen.
Bis zur letzten Stunde
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Die blumig ausgewalzte Biographie von Hitlers
Sekretärin erschien erst nach ihrem Tod, da lag
Missbilligung oder Widerstand nicht mehr drin.
Die Autorin nutzt die Figur von Traudl Junge, um
an ihr das stille bis laute Einverständnis des ‘gän-
gigen Deutschen’ zu Hitlers Vorkriegs-Politik auf-
zuzeigen, was in Vielem so zutreffen mag.
In diesem schöpferischen Text, aufgemischt mit
viel geklaubtem Allerlei, ist die Traudl aber bei gar
vielen Eckpunkten der Geschichte wie z.B. beim
Selbstmord Hitlers (vgl. S. 209) sehr nahe dran.
Gemäss dem Quellenverweis auf «Manuskripte»
von 1947/48 hat Traudl Junge das Drehbuch dazu
anscheinend in weiser Voraussicht gleich selber
erstellt und dieses wenige Tage vor ihrem Tode
mit einem 4-seitigen ‘Vorwort’ gekrönt.
Die Autorin habe den Text nur noch orthographisch
frisiert. Schreibt man so Bücher zum Krieg?

