Bilanz der Kriegsgeneration
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Angaben zu diesem Buch
IM Erika würde dieses Buch als «nicht hilfreich»
abkanzeln – so deutsch & deutlich wird darin die
aufgeschwatzte «Kollektivschuld» abgeschminkt.
Was der Mainstream verschweigt: Ob Theodor
Heuss, Lloyd George, Carl J. Burckhardt mitsamt
Massenmörder Churchill – sie alle waren vor
Kriegsbeginn von Hitlers Leistungen entzückt.
Das Thema ‘Holocaust’ war nicht nur den alliier-
ten Granden komplett egal, «solange es nur in
Deutschland spielt». Auch Roosevelt nahm von
den ihm zugetragenen Infos keinerlei Notiz.
Dagegen kamen Infos zu KZ-Greueln bei der teils
schwer bombardierten Bevölkerung nicht an.
Umso mehr wurde sie damit geimpft und stigma-
tisiert. Zur Unterstreichung zogen die Besatzer
sogar Trickfilmer wie Alfred Hitchcock bei.
Selbst ‘Zeit’-Verleger Gerd Bucerius wurde zum
KZ Neuengamme (Nähe Hamburg) oder zu Ber-
gen-Belsen (70 km südlich Hamburg) erst nach
1945 überhaupt etwas bekannt. Das schändliche
‘Stuttgarter Schuldbekenntnis’ ist nicht relevant.
Wo alle Worte enden
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Der Bericht zur Besetzung Hollands wendet
sich vorab an ein evangelisches Publikum,
handelt von Kampfbetern und davon, wie
der Himmel die Befreiung herbeiführte.
Als Stimulanz werden die Vorgänge von 1940
bis 1945 mit einer Liebesgeschichte umrahmt.
Als U-Boot im Widerstand
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Der Vater, seine Frau eine Jüdin, wird zusehends
drangsaliert und nimmt sich zuletzt das Leben.
Auch der Sohn kommt unter die Räder der Nazis
und meldet sich hier 60 Jahre später zurück.
Nebst Darlegungen, die glaubhaft sind, ist viel
Fiktionales drin, so etwa, wenn der Autor auf
S. 219 «ahnt», ob er, bevor er erschossen würde,
«sich selbst das Grab schaufeln» müsse, obwohl
sowas damals noch nicht Wissensstand war.
Einerlei. Es folgen Szenen, die im Sinne von Yad
Vashem Stoff für den Kitzel eines Films hergäben.
Damit wird selbst das Glaubhafte zweifelhaft.
Das Buch, als «Roman» gekennzeichnet, ist viel-
leicht eher der Rubrik ‘Unterhaltung’ zugedacht.
Der Auschwitzapotheker
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Hier wurde 60 Jahre danach erneut ein ‘Grusel-
kabinett’ zu Auschwitz ausgeschmückt. Die «Se-
lektion» an der Rampe inkl. Totstellen wird so-
gar von Kindern gespielt und eingeübt (vgl. S.
184). Was ist wohl sonst noch alles nur gestellt?
Sätze wie «die Grube war voll, sie quoll über»
treffen wohl eher auf ein fantasiertes Publikum.
Es wird auf (längst verstorbene) Zeugen Bezug
genommen, die von den Bildern der erlittenen
Strapazen womöglich x-fach traumatisiert wor-
den sind. Die Vorgänge, die hier als ‘Fakten’ ver-
breitet werden, sind krass überspannt..
Europa in Ruinen
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Nachhall auf den Krieg in der Zeit von 1944-1948.
H.M. Enzensberger wiedergibt darin die Eindrücke
zugereister perplexer Beobachter, dies waren:
4 Journalist-Innen aus den USA / 1 US-Schriftsteller /
1 deutscher Psychiater / 1 schwedischer Journalist /
1 Kader des US-Aussenministeriums / 1 Psychiater /
1 britischer Schriftsteller / + 1 CH-Schriftsteller.
Sie inventarisierten die alliierten Bombenerfolge
und plauderten über ein vom Krieg verstörtes Volk.
Thema war auch die ‘Schuld’ der Geschädigten,
das Ganze nennt sich ‘Literatur’.

