Das Kriegsende in Ostdeutschland
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Nicht unter Hitler, erst unter russischer Besatzung
überkam die angeblich «Befreiten» der bare Horror,
was dieser ‘Rapport des Grauens’ breit offenlegt.
Auszug von S. 240: «Zwischen 1945 und 1950 kamen
im ehemaligen Konzentrationslager (Sachsenhausen)
etwa 12’000 Menschen ums Leben.»
In der DDR wurden die Verfolgungen und Gräuel
nach Kriegsende an den «Genossen» – wie schon
zuvor die Vertreibungen aus den Ostgebieten –
generell totgeschwiegen, weshalb der Buchhandel
diesen umfassenden Bericht erst ab 2009 aufnahm.
Der Gerechte von Bordeaux
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Die Heldentat bestand darin, Flüchtlingen ein Visum
zur Ausreise aus Frankreich nach Portugal auszustel-
len – um sie mit einem Federstrich «vor dem sicheren
Tod zu retten», wie es auf S. 190 heisst.
Die Zahl von 30'000 ist allerdings umstritten, womög-
lich fehlt eine weitere Null? Da von den Geretteten
aber kein einziges Dankesschreiben vorliegt, wären
300'000 doch etwas hoch gegriffen. Eher dürften es
bloss 3’000 oder sogar «nur» 300 gewesen sein.
Also bitte nicht pingelig sein, denn es gilt, vgl. S. 175:
«Wer ein Leben rettet, rettet die Welt». Da stehen
der Mücke sogar die Ausmasse eines Elefanten zu.
Einzig der schwedische Gesandte Raoul Wallenberg
stellte den Helden von Bordeaux in den Schatten,
vgl. S. 193: ihm werden 100'000 Gerettete zugedacht.
Vom Tagebuch bis zum Todesurteil
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Ein Anwalt rapportiert die Auseinandersetzung
seines damaligen Mandanten Krischan mit dem
Hitler-Regime in Leipzig, den er zuletzt aber nicht
vor der Hinrichtung zu retten vermag.
Das Buch erschien 1988 im DDR-Dietz-Verlag.
Pariser Tagebuch 1942-1944
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Die 21jährige Hélène führt vorsorglich Tage-
buch – vielleicht für eine spätere Verwertung?
Und siehe da: ihr kommen gereifte Ghost-
writer zuhilfe, welche den richtige Duktus
legen, sodass die junge Frau plötzlich wie
eine bestintegrierte Historikerin schreibt.
Wer aufgesetzte Literatur gut filtern kann,
stösst dennoch auf unterhaltsamen Stoff.
's'ist Krieg! 's'ist Krieg!
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Kritik zum 1. Weltkrieg und generell zum
Krieg, die man annehmen, aber in Teilen
auch verwerfen kann.
Sie wurde 1981 als «Versuch» vorgebracht.

