Wolfskind
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Ostpreussen 1945. Auf der Flucht vor der Roten Armee
verliert die 7-jährige Liesabeth ihre Mutter und Geschwis-
ter, irrt durch die Wälder und gerät auf der Suche nach
Nahrung und Unterkunft nach Litauen, später nach Estland.
Unter hohen Entbehrungen schlägt sie sich jahrelang durch.
Eine Legende, die auf eine nachsichtige Leserschaft zielt.
Handbuch der Judenfrage (1944)
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Ein Lehrbuch für den gewieften Bibliophilatelisten,
das schon 1944 entstand und die jüdische Kultur-
Vielfalt in all ihren bereichernden Facetten wissen-
schaftlich exakt und nachvollziehbar beschreibt.
Seither ist kein vergleichbares Monumentalwerk
zur wirtschaftlichen und politischen Position des
jüdischen Blocks mehr erschienen, womit dieses
Standardwerk die rätselhafte Lücke vorläufig füllt.
1000 Jahre habe ich gelebt
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Nein, es ist nicht die Schwester von Binjamin Wilkomirs-
ki, die hier von ihrem bezaubernden Gedächtnis zehrt –
alles, was sie detailgenau schildert, ist fraglos wahr.
Es gibt Berichte, die nur Abklatsch und Schablonen bedie-
nen und mehr Zweifel als Glaubwürdigkeit auf sich ziehen.
Dies trifft hier selbstverständlich nicht zu.
Leseprobe von S. 198: «Die grossen Militärlaster werden
von gut aussehenden jungen Amerikanern mit schwarz
schimmernden Gesichtern und strahlend weissen Zähnen
gefahren. Sie müssen gute Menschen sein, diese Soldaten –
ihr Lächeln verrät das.»
Blutsbrüder
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Bericht über Jugendliche, die durch den
Ersten Weltkrieg zu Waisen wurden, das
zerrüttete Elternhaus verliessen – und in
der Maschinerie der ‚Wohlfahrt‘ landeten,
von dort aber wiederum abhauten und
sich mit Kleinkriminalität und Prostitution
durch den Alltag schlugen.
Es gibt nur wenig Verschriftlichtes zum Los
der weniger behüteten Kinder und wie der
Erziehungsstaat sie zum Freiwild nimmt.
Liebe, die den Hass besiegt
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Dieser Bericht zur Ausgangslage der Juden in
Den Haag ist weitaus glaubwürdiger als die
Story z.B. um Anne Frank, liefert ein realisti-
sches Bild, wurde nicht x-fach umgeschrie-
ben, kam aber erst 1995 heraus, als wieder
mal ‚Hochsaison‘ in Sachen ‚Holocaust‘ war.
Die Gruppe legte sich enorm ins Zeug, ver-
sorgte immer mehr versteckte Juden mit
gefälschten Pässen und gestohlenen Lebens-
mittelkarten und ging ein hohes Risiko ein.

