Deutschland in Ruinen
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Der Autor beschreibt, was er im zerstörten
Deutschland nach dem Kriegsende vorgefunden
hat. An etwa 40 Stellen laboriert er mit der
‘Schuld’ und glaubt, diese treffe alle Deut-
schen – auch die angeblichen Widerständler.
Das folgende Zitat von S. 124 illustriert in etwa,
wie sehr man unter dem Bombenhagel der
‘Befreier’ manchenorts die Orientierung verlor:
«Aufgeklärte gesellschaftliche Unzurechnungs-
fähigkeit wurde unter Künstlern zum Kennzei-
chen intelligenter Anpassungsfähigkeit.»
Böse Orte
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Hier werden zufällig ausgewählte Ereignis- und
Standorte des Dritten Reiches ins Bild gerückt.
Mit derselben Berechtigung hätten auch «böse
Orte» gewählt und ausgemalt werden können, in
welchen importierte Sozialeunuchen deutsche
Männer, Jugendliche und (meist) Frauen gemes-
sert haben – da läge sogar mit Garantie eine
jährlich aktualisierte Neuausgabe drin.
Als ein geeigneter «böser Ort» gehörte z.B. auch
Bergen-Belsen ins Inventar, etwa mit der Frage,
weshalb die Bewohner der Lüneburger Heide
von den Massentötungen nichts mitbekamen.
Soldat unter zwei Diktatoren
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Mit den Tagebüchern von Trachtenschneider
Ernst Neunhäuserer, der unter zwei Diktatoren
dreimal für den Krieg ausgebildet wurde, wer-
den hier Dokumente zu einem dramatischen
Abschnitt der Geschichte Süd-Tirols vorgelegt.
Mit 3 schon im 1. Weltkrieg gefallenen Onkeln
war seine Familie früh durch den Krieg geprägt.
Als Österreicher eingeschlafen – und als Italiener
wieder erwacht, stand ihm auch noch der 2. Welt-
krieg bevor. Bei diesem kam er glimpflich davon
und heil wieder zurück.
Stasi-Kinder
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Der Vorlauf zu DDR 2.0, mit detailreicher
Veranschaulichung.
In der DDR kannte man flächendeckende
Angriffe auf die Gesundheit der Bürger
sowie das Abschmieren der eigenen Wirt-
schaft aus lauter «Solidarität» noch nicht.
Auch das Anlocken afrikanischer Aben-
teurer und Strafrabatte beim ‘Deutsche
Töten’ und Antifa-Schlägertrupps oder
indigene Männer pauschal abwerten
war noch nicht – um hier auch einige
‘positive Aspekte’ zu akzentuieren.
Ich muss doch meinen Vater lieben
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Hier verewigt sich die Tochter eines Brutalo-KZ-Leiters,
der am liebsten betende Juden erschoss, mit einem
selbst arrangierten Interview und zeigt Fotos her aus
verschiedenen Etappen ihres komplizierten Lebens.
Auf dem Hintergrund der dem Vater angelasteten
Taten und seinem Finale an einem polnischen Strick
breitet die Tochter ihr persönliches Dilemma aus und
spitzt das Leben im Arbeitslager Plaszow, dem ihr
Vater vorstand, auf lauter Graus und Schrecken zu.
Beachtlich ist auch die Figur ihrer Mutter, die kaum
weniger boshafte / sadistische Züge aufwies, obgleich
sie nur emotional und nicht physisch getötet hat.

