Meine Krone in der Asche
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Verstörter Bericht zwischen Tag und Traum –
Rückblick von 2019 einer traumatisierten Jüdin
mit Jg. 1932, die ihre Eltern verlor.
Ohne Beihilfe und Finissage von Yad Vashem –
für den Druck wich man auf Tschechien aus.
Beispielhaft dafür, wie aus tausenderlei Versatz-
stücken von Gelesenem, Gehörtem und selber
Erlebtem sowie aus den Ergüssen von Honorar-
Historikern ein Narrativ entsteht, das die eigene
Freiheit in lebenslanger Gefangenschaft hält.
Andere Opfer-Kategorien haben es da leichter,
weil deren Martyrium kaum der Rede wert ist.
Krieg, Stalingrad und danach
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Einer, der Stalingrad überlebte und sogar 100
Jahre alt wurde. Nach dem Krieg gab er seinem
Drang für Autos nach und schrieb als Manager
bei BMW sogar deutsche Wirtschaftsgeschichte.
Bei seinen Befragungen zu diesem Buch wohnte
er im 11. Stock einer Seniorenresidenz. Was er zur
neueren Zeit dachte und welche Schlüsse er dar-
aus zog, da war er sich mit dem Fernsehen einig.
Ihm stand zu, den aktuellen Verhältnissen gegen-
über jenen der Kriegszeit den Vorzug zu geben.
Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken
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Ein Leipziger Original karikiert 2005 die Zeit
der DDR sowie die ‚Wende‘ und die verhee-
renden Folgen auf seine Weise und liefert
damit ein Lesevergnügen der Extraklasse ab.
Auch wenn man dabei öfters leer schluckt.
Denn er war vom geschenkten Glücksgefühl
wie unkontrollierbare Grenzen, Corona und
Lauterbach samt Ampel noch weit entfernt.
Zudem hatte er den Aufschwung der ‚sozia-
len Medien‘ als Ausgleich zur staatlichen
Anarchie und den Lügen noch nicht erlebt.
Ein Garten Eden inmitten der Hölle
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Hier wird die Geschichte einer Starpianistin
akkurat mit der Zeit des Dritten Reiches ver-
woben. Für Liebhaber klassischer Musik ergibt
sich dennoch ein exzellenter Lesegenuss.
Musik und speziell das Klavierspiel kommen als
grosse befreiende Kraft herüber – gezeigt werden
vergnügte Menschen und die Pianistin, wie ihr
das Glück z.B. auf S. 9 aufs Gesicht geschrieben ist.
Tagebuchaufzeichnungen 1938-1945
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Eher ein Konstrukt eines Tagebuches, wenn es
erst 1983 erscheint – die Autorin starb schon
6 Jahre zuvor. Inspiriert wurde die Spätlese
von der ‚Gedenkstätte Deutscher Widerstand‘,
die sich seit jeher öffentlicher Gelder erfreut.
Das leidige Extrakt belehrt denn auch ausgiebig,
wie bei deutschen Gedenkstätten nicht anders
zu erwarten, dass wir ‚schuldig‘ sind vor der Welt.

