Die deutsche Frage
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Was war der Informationsstand 1945, am Ende des Kriegs?
Auf welche Kanäle hatte der Autor abgestellt?
Das Buch hat Tiefgang, so erscheint z.B. auf S. 59 dieses Zitat:
«Untertanen, die gegen ihre Herrscher den Verdacht der
Doppelzüngigkeit und Falschheit hegen, werden zu Doppel-
züngigkeit und Falschheit erzogen; der, dessen Führer als
grosser Politiker bezeichnet wird, weil jede seiner veröffent-
lichten Zeilen ein Betrug ist, will in einem untergeordneten
Bereich selbst ein grosser Politiker sein; die Wahrheit hält er
für Albernheit, den Betrug für Geschick. Log er früher nur aus
Eigennutz, so wird er fortan aus Eigennutz und aus Eitelkeit
lügen. Er wird die Geckerei des Schurken annehmen.
Und ergreift eine solche Ansteckung ein in seinem Wesen
nachahmerisches Volk, ein Volk, in dem jeder nichts so sehr
fürchtet als zum Narren gehalten zu werden, wie könnte da
die Sittlichkeit des Einzelnen den Schiffbruch der öffentlichen
Moral überstehen?»
Der Junge, der nicht hassen wollte
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Zart beschriebene Mannwerdung ab S. 73, unter
Entlehnung der Kriegskulisse – ein Meisterwerk
der Holocaust-Bühnenbild-Vermarktung. Auch
Dr. Mengele ist auf seinem Platz, Höss fehlt.
Nein, der Autor heisst nicht Binjamin Wilkomirski.
Dieser illustriert wortreich weitschweifige sadistische
Handlungen im KZ, wozu er auf S. 142 präzisiert, Zitat:
«Der ‘Blockälteste’ (…) war normalerweise ein Jude.
Auch die Kapos sprachen fast alle Jiddisch, denn es
war ja wichtig, dass alle sie verstanden. Was Grau-
samkeit anbetraf, unterschieden sie sich allerdings
nicht von den deutschen Bewachern. Der Unterschied
bestand nur darin, dass die Kapos einen Stock hatten,
die Deutschen eine Schusswaffe.»
Die Verfilmung durch ARD/ZDF/SRG/ÖRF steht noch bevor.
Das Wunder von Samedan
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Ein Militärpfarrer schildert seine Eindrücke und veröffentlicht
seine diversen Briefe, die er während seiner Dienstjahre aus
Langeweile schrieb, in welchen er teils aufmüpfige Fragen stellt.
Der Buchtitel bezieht sich nur auf den Text auf S. 71.
In der Schweiz wurden von 33 Todesurteilen deren 17
vollstreckt. Als «Landesverrat» galt schon zu behaupten,
der General sei «ein Söldner der Juden, der Freimaurer
und der Hochfinanz» (vgl. dazu auf S. 145).
Seine Kritik rückte der Autor erst 1950 in Schriftform heraus,
als das militärische Notstandsrecht nicht mehr bestand.
Auf S. 127 verweist er zudem auf den Bakterienkrieg, einem
Vorläufer des aktuell inszenierten ‘Corona’-Kriegs.
Brave Mädchen fragen nicht
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Zwei Episoden daraus:
«Red nichts Dummes und frage nicht!» Um bei den Nazis einen
möglichst guten Eindruck zu erwecken, meldete sie mich beim
BDM an, dem «Bund Deutscher Mädel». An den dafür bestimmten
Nachmittagen ging ich gerne hin. Wir turnten oder marschierten in
unseren flotten Uniformen stramm in Kolonnen in den Prater.
Dazu sangen wir achtjährigen Mädchen Lieder wie diese (…)
(Auszug von Seite 77)
Es schlug die Stunde, da die Frau das Kind gebar. Es kam in der
Wohnung zur Welt, eine Hebamme war gekommen. Die Schreie
der Gebärenden drangen durch Tür und Wände. Endlich wurde es
still, und die Hebamme verliess nach einiger Zeit das Haus.
Frau Pucher lief ihr nach, sie kannte die Frau und fragte, ob alles gut
gegangen sei. «Ja, sie hat ein Mädchen, aber das ist ein Negerkind! (…)»
(Auszug von Seite 235)
Noch mit 83 Jahren erschien ihre Biographie. Die Autorin hält seitdem
Rückschau mit öffentlichen Vorträgen, wie es sie mit Jahrgang 1934 betraf.
Jagdgeschwader 27
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Erinnerungen zur anfänglichen Überlegenheit der deutschen
Luftwaffe und wer die Verwundeten und Gefallenen beim
skizzierten Jagdgeschwader waren.

