Die Berliner Tagebücher der 'Missie' 1940-45
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Die als «Tagebuch» fingierte Fiktion mit der
adeligen Kunstfigur Marie ‘Missie’ Wassiltschikow
und ihren süssen 23 Jahren offeriert eine Reise
durch die Geschichte des 2. Weltkriegs im Schnell-
zug, denn ‘Missie’ war von 1940-1945 an allen
wichtigen Eckpunkten persönlich ganz nahe dran.
So zählten die hingerichteten Widerständler vom
20. Juli ganz zufällig zu «ihren engsten Freunden»
(vgl. S. 8). Adam von Trott zu Solz hätte danach
am meisten an ihr rumgemacht. Oder so.
Auch ihre Schwester Tatjana war fachlich begabt
und angelte sich Fürst Metternich zum Versorger.
Vielleicht kommt zu den Annalen von ‘Missie’
schon bald noch eine Pornoversion heraus?
Eine Frau in Berlin
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Das Titelbild ist schon vielsagend über die hier
aufgezeichneten Nachkriegs-Szenen in Berlin
allein vom 20. April bis zum 22. Juni 1945.
Friedenskrieger des Hinterlandes
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Texte aus der pazifistischen Bewegung unmittel-
bar vor, während und nach dem 1. Weltkrieg.
Meine Nachmittage mit Eva
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Die Erzählerin als Fremd-Leidende in extremis ist hier die
eigentlich tragische Gestalt – nicht ihre Figur Eva Szepesi,
die ihre Erlebnisse im KZ längst hinter sich gelassen hat
und sich dennoch mit der Mitleid-Falle eingekreist sieht.
Aus purer Selbstbestrafung hat die Autorin – wohl als
Abbitte und weil sie sich vom Mainstream kirre machen
lässt – ihr Denken auf ‘Holocaust’-Synapsen reduziert,
woraus dann Falsch-Infos entstanden wie z.B., wenn sie
von einer «millionenfachen Toten-Liste» spricht. Gerade
eine solche gibt es trotz 1000-facher Anmahnung nicht.
Wer sich fremdes Leid zum eigenen macht, wäre mit den
Büchern von Bernt Hellinger gut beraten. Dieser empfiehlt,
zu längst Vergangenem ein ‘Amen’ zu setzen – insbesonde-
re dann, wenn die Medien mit stets neu erfundenen Gräueln
aus dem Weltkrieg vor 80 Jahren täglich die Trommel rühren.
«Wir schulden unseren Eltern (sprich: Vorfahren) nichts».
Auch keine «Wiedergutmachung». Sonst stünden die «Alli-
ierten» bei den Deutschen unbeschreiblich hoch im Schilf.
Als Feuer vom Himmel fiel
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Zitat v. S. 22: «Leichen, die in den über 1’000 Grad
heissen Feuersbrünsten auf die Grösse von Kom-
missbroten schrumpfen». Die Rede ist von Düssel-
dorf.
Arthur Harris, der rein kognitiv sogar Churchill in den
Schatten stellte und auftrags der Engländer die Bom-
bardierung Deutschlands vornehmen durfte, wird
hier auf S. 129-131 erstmals zutreffend porträtiert.
Diverse Beiträge ziehen auch Vergleiche zu neueren
Angriffskriegen der Weltpolizisten, z.B. gegen den Irak.

